Ausbildung Achtsamkeit für Organisationen

Ausbildung zum Trainer for Mindfulness in Organisations (TfMO)

Achtsamkeits-Ausbildung für Organisationen und Führungskräfteentwicklung

Nächster Ausbildungsstart Trainer for Mindfulness in Organisations (TfMO): April 2017 im Raum Köln
Melden Sie sich bei Interesse bei uns. Alle Informationen zur Ausbildung als PDF: Trainer für Achtsamkeit in Organisationen (TfMO).

Zielsetzung

Achtsamkeitsübungen etablieren sich als sehr hilfreiche und transformative Methoden für Führungskräfte und Organisationen. Viele Trainer möchten gern Achtsamkeitsmethoden in ihre Arbeit integrieren; auch Personalentwickler sind daran interessiert, wie sie achtsamkeitsbasierte Interventionen in ihre Arbeit einbringen können. Diese berufliche Weiterbildung vermittelt Kompetenzen in den Bereichen, die für die Anwendung von Achtsamkeit im beruflichen Kontext nötig sind:

  • Achtsamkeit und verwandte Methoden
  • Einführung in die Neurophysiologie, insbesondere die soziale Neurowissenschaft

Achtsamkeit zu vermitteln ist nicht bloß die Weitergabe einer Methode - man kann Achtsamkeit nicht lehren, wenn man sie nicht in einer echten Weise selbst verkörpert. Unsere eigene Achtsamkeit über die persönliche Praxis zu kultivieren ist deshalb die unerlässliche Grundlage, um in diesem Feld als authentischer und kompetenter Trainer wahrgenommen zu werden.

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Zielgruppe

Führungskräfte, Trainer und Berater, Coaches, Personalentwickler, Projektleiter sowie alle, die Achtsamkeit im beruflichen Kontext unterrichten und in Trainings und Ausbildungen einbringen möchten.

In meiner täglichen Arbeit erfahre ich, dass Achtsamkeit - wenn sie nachhaltig im Unternehmensalltag verankert wird - nicht nur die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit Einzelner steigern kann, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Unternehmenskultur leistet. Führungskräfte und Teams auf diesem Weg kompetent zu begleiten, dafür hat mich die Ausbildung zum ''Trainer für Achtsamkeit in Organisationen'' qualifiziert.

Ilka Nofz
Trainerin & Coach

Kernaspekte der Ausbildung

Die Ausbildung verbindet verschiedene Felder miteinander. In diesen relevanten Bereichen werden jeweils die direkte Erfahrung mit Wissen und Didaktik verbunden, so dass die zukünftigen Trainer in der Anwendung mit Individuen bzw. Gruppen stabile Kompetenzen erlangen:

Neurophysiologie
Die Neurophysiologie ist ein Feld zwischen Physiologie und Neurowissenschaft, das sich mit der Erforschung der Funktionsweise des Nervensystems befasst. Sie findet Beachtung in vielen Bereichen – im Kontext eines Arbeitsplatztrainings können ihre Erkenntnisse Einblicke in die Wechselwirkung von Körper und Geist geben. Vor allem die soziale Neurowissenschaft gibt uns Aufschlüsse über unser Funktionieren als soziale Wesen.
Achtsamkeit und Neurophysiologie ergänzen sich in dieser Ausbildung. Man kann sagen, dass Neurophysiologie und kontemplative Psychologie die Wissensbasis bilden, während Achtsamkeit die empirische Erforschung dieses Wissens sowie die Anwendung auf unseren eigenen Körper, Geist und Umgebung darstellt. Gegenwärtig findet in diesem Bereich der Integration von Neurophysiologie und Achtsamkeit viel wissenschaftliche Forschung statt, aus deren Erkenntnissen wir uns im Verlauf der Ausbildung bedienen.
Authentizität und Präsenz
Bei der Arbeit mit anderen sind, vor allem wenn es sich um den Bereich Achtsamkeit handelt, Authentizität und Präsenz unerlässlich. Achtsamkeit zu übermitteln ist nicht bloß die Weitergabe einer Methode; es ist mehr wie die Übertragung eines Funken. Man kann Achtsamkeit nicht lehren, wenn man sie nicht in einer echten Weise verkörpert. Das soll nicht heißen, dass wir Ruhe und Aufmerksamkeit perfektioniert haben müssen; es heißt vielmehr zu vertrauen, dass wenn wir echt und völlig präsent sind bei dem was ist – sogar bei Unsicherheit und in schwierigen Situationen – eine wirkliche Übermittlung von dem stattfinden kann, das wir „völlig geistesgegenwärtig“ nennen.
Unsere eigene authentische Gegenwart zu kultivieren ist also die Grundlage dafür, anderen Achtsamkeit übermitteln zu können. Dies ist der innere Aspekt, der notwendig ist, und ergänzt wird durch Methoden und kognitive Einsichten. In dieser Ausbildung legen wir viel Wert darauf, unsere authentische Gegenwart bis zu einem gewissen Grad zu entwickeln.
Kontemplative Psychologie
Kontemplative Psychologie ist eine Weisheit, die aus der buddhistischen Tradition stammt. Traditionellerweise haben sich buddhistische Ethik und Psychologie sowie Achtsamkeit immer ergänzt. Man kann sagen, das eine ist die Landkarte, während das andere die tatsächliche Wanderung durch die Landschaft darstellt. Es ist wichtig eine gute Grundbildung der kontemplativen Psychologie zu haben, um die Grundlagen der Achtsamkeit und ihr Potential zu verstehen.
Kontemplative Psychologie ist hauptsächlich erfahrungsorientiert, abgeleitet von Achtsamkeitsmeditation und anderen kontemplativen Praktiken. Kontemplative Psychologie hilft uns, ein klares und genaues Gewahrsein unserer gegenwärtigen Situation, einschließlich ihrer Probleme oder Störungen zu erhalten. Durch diese Einsicht können wir die Natur des Geistes und der Gedanken durchschauen und dadurch Klarheit jenseits unserer Gedanken gewinnen. Dann erleben wir die Dinge in einer Weise, die über unser typisches zielorientiertes, diagnostisches Denken hinausgehen. Kontemplative Psychologie vermittelt uns viele wesentliche Einsichten, die den Erkenntnissen der westlichen sozialen Neurophysiologie ähnlich sind, vor allem im Bereich des Umgangs und der Zusammenarbeit mit anderen.
Das Lernen lernen
Ein weiteres Element unserer Ausbildung ist schließlich, mehr über Lernprozesse zu erfahren. Ein Lehrstil, der hauptsächlich darauf zielt, Wissen vom Trainer auf die Teilnehmer zu übertragen, ist erstens veraltet und nutzt zweitens nicht die enorme Kraft und Weisheit, die schon in der Gruppe selbst vorhanden sind. Moderne Lehrmethoden beinhalten, dass die Lehr-/Lernsituation sowohl ein Forum der Wissensvermittlung, aber ebenso ein kreativer Prozess, der sich auf das Wissen und die Erfahrung aller gründet, Teilnehmer wie Trainer.
Wir merken immer sofort, wie es sich anfühlt, wenn eine Fortbildung funktioniert:
"Die Leute sind wach, sehen mit Interesse und Faszination das Material, die Lehrperson und die Mitteilnehmer an. Interessiertes Murmeln oder leise Begeisterung sind zu hören, oder die reine Stille tiefer Nachdenklichkeit. Von Teilnehmern erstellte Schaubilder, die den Lernprozess wiedergeben, zieren die Wände. Auf den Tischen liegt Lernmaterial aus Papier und anderen Stoffen. Es herrscht eine Atmosphäre von Offenheit und Intensität. Die Leute neigen sich zueinander, zum Lehrer und zu sich selbst, wenn sie ihren inneren Prozess nachvollziehen und nachdenken."
Wie man so eine Lernumgebung schafft, ist auch ein wichtiger Aspekt dieses Trainings.
Achtsamkeit in der Organisation
Achtsamkeit in der Organisation verankern

Damit Achtsamkeit jedoch im Organisationsleben sich tief verankern kann, muss es vollständig in die Mitarbeiterentwicklung und in Schlüsselstellen der Organisation integriert werden.
Aufbauend wird das Verständnis von Achtsamkeitspraxis und von Achtsamkeit als einem wesentlichen Aspekt von Führung in folgenden Feldern vertieft.

  • Achtsamkeit und Entscheidungsfindung
  • Achtsamkeit und Vitalität
  • Achtsamkeit und Problemlösung
  • Achtsamkeit in der Teamentwicklung
  • Authentische Gegenwart

 

Achtsamkeits-Trainer: Ausbildung im Überblick

  • Dauer 24 Monate
  • Ort: Raum Köln
  • 8 Seminare à 2 bis 4 Tage / 4 Webinare à 2 Stunden / 3 Tage Supervision / 2 Einzelcoachings à 2 Stunden / 4-Tagesretreat (29 Tage)
  • Zertifikat: Mindfulness Trainer für Organisationen( MTfO)
  • Kosten: € 6.670 zzgl. 19% MwSt. sowie ggf. ÜB/V

In dieser Ausbildung werden die Teilnehmer befähigt, Achtsamkeitsübungen am Arbeitsplatz einzuführen. Dazu gehören:

  1. Grundlegende Achtsamkeitsübungen zum Selbstmanagement
  2. Grundlegende Achtsamkeitsübungen für Präsenz und Gewahrsein in Workshops und Teamsituationen.
  3. Anwendung von Achtsamkeitspraktiken in Arbeitsbesprechungen und Teamkommunikation.
  4. Anwendung in der Arbeit mit Führungskräften

Grundlegende Kenntnisse über Achtsamkeit und Neurophysiologie als Basis und Rahmen für die Arbeit mit Achtsamkeit im Unternehmenskontext werden vermittelt. Alle Informationen in der Übersicht im PDF: Trainer für Achtsamkeit in Organisationen (TfMO)

Impressionen

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Man kann Achtsamkeit in die Arbeitswelt einführen, indem man in bestimmten Situationen achtsamkeitsbasierte Methoden anwendet. Das kann hilfreich sein, um die jeweilige Organisation mit Achtsamkeit vertraut zu machen. Damit Achtsamkeit jedoch im Organisationsleben sich tief verankern kann, muss es vollständig in die Mitarbeiterentwicklung und in Schlüsselstellen der Organisation integriert werden.

Die Ausbildung vertieft das Verständnis von Achtsamkeitspraxis und von Achtsamkeit als einem wesentlichen Aspekt von Führung. In dem Training werden die Teilnehmer auf eine persönliche transformative Reise zur Vertiefung ihrer Achtsamkeit mitgenommen und erhalten Methoden, um Achtsamkeit in Führungskräfteentwicklung oder in Einzelcoachings zu integrieren.

Achtsamkeit und Entscheidungsfindung

Die meisten Entscheidungen, die wir treffen, geschehen nicht wirklich bewusst. Aus vielen guten und unguten Gründen segeln wir durchs Leben, indem wir oft aus Gewohnheit und bestimmten geistigen Mustern heraus auf Situationen reagieren und mit ihnen umgehen. Selbst‐Management beginnt mit der Erkenntnis, dass wir immer eine Wahl haben. Es gibt immer eine Lücke zwischen der Situation und unserer Reaktion. Achtsamkeit lässt uns diese Lücke erleben und gibt uns einen Raum voller Möglichkeiten, um wirklich bewusst entscheidend mit Dingen umzugehen. Zu verstehen wie wir aufmerksam sind, wie wir handeln und wie wir unsere Zeit verbringen. Dies zu verstehen und zu kultivieren ist die Basis für erfolgreiches Selbst‐Management.

Achtsamkeit und Vitalität

Unsere Gewohnheitsmuster im Denken, im Verhalten und im Handeln zu erkennen schärft unser Verständnis darüber, was in einer Situation für uns und andere hilfreich ist und was nicht. Interessanterweise erschließen sich Möglichkeiten und neue Energie, wenn wir einmal unsere gewohnheitsmäßigen Reaktionen in bestimmten Situationen durchbrechen. Dies ist physisch direkt erfahrbar, denn auch dort haben wir Gewohnheiten entwickelt, die uns entweder Energie rauben oder welche geben. In vielen Traditionen ist Achtsamkeit nicht nur ein Mittel um den Geist zur Ruhe zu bringen, sondern um Kraft und Vitalität zu entwickeln. Vitalität ist für Führungskräfte heute essenziell. Daher spielt das Wissen darum, welche Gewohnheiten unsere Vitalität fördern, von großer Bedeutung.

Achtsamkeit und Problemlösung

Neurowissenschaftlichen Forschungen zeigen, dass die wahrhaftigste Art von Problemlösung durch „spontane Einsicht“ stattfindet, und auch, das Einsichten oft durch zu viel ''Lärm'' im Kopf verloren gehen. Wir müssen in der Lage sein, unseren Geist in gewissem Maß zur Ruhe zu bringen, um zu Einsichten ‐ nämlich neuen Verknüpfungen im neuronalen Netzwerk ‐ zu gelangen. Also unterstützt Achtsamkeitstraining auch Einsichten und Problemlösungen. Dies ist vor allem bei Problemstellungen mit vielen Interessenparteien, die im heutigen Führungsalltag die Regel sind, von Bedeutung.

Achtsamkeit in der Teamentwicklung

Teamentwicklung gehört zur Basiskompetenz einer Führungskraft. Dazu gehören viele Fähigkeiten und Aufgaben. Achtsamkeit kann die Grundumgebung sein, in der eine wertschätzende, offene Teamarbeit stattfindet und wir erhalten dadurch Werkzeuge, um Schwierigkeiten, vor allem Teamkonflikte zu lösen.

Authentische Gegenwart

Authentizität wird immer öfter als eines der Schlüsselmerkmale guten Führungsverhaltens angesehen. Vor allem in der stressreichen und unsicheren Welt von heute. Eine erfolgreiche Führungskraft muss in ihrem Verhalten möglichst authentisch sein:
"Nur wer ehrlich, aufrecht und integer – kurz authentisch – ist, kann erfolgreich führen. Zunehmender Verdruss über aalglatte und zweitklassige Manager hat dazu geführt, dass Authentizität heute ein gefragtes Qualitätsmerkmal von Leiter großer Organisationen ist." Harvard Businessmanager – Rob Goffee und Gareth Jones

Authentische Mitarbeiterführung erfordert Mut, Vitalität, emotionale Stabilität, Weisheit und ein Gefühl für persönliche Verantwortung für das Wohlergehen der Mitarbeiter. All diese Eigenschaften können und wurden schon immer durch Achtsamkeitspraxis kultiviert. Wir werden schauen, wie wir Achtsamkeit in unser Leben einbetten und Authentizität entwickeln können.

Weitere Informationen zur Ausbildung als PDF zum runterladen: Trainer für Achtsamkeit in Organisationen (TfMO)

Ausbildung zum Mindfulness Trainer für Organisationen (MTfO)
Beginn am 7. bis 9. April 2017 in Wermelskirchen bei Köln. Finden Sie detaillierte Informationen zu den einzelnen Terminen, Modulen, Teilnahmebedingungen und -modalitäten und Abläufen in diesem PDF: Trainer für Achtsamkeit in Organisationen (TfMO)

Achtsamkeit an den Arbeitsplatz bringen

Achtsamkeitspraxis ist eine 2500 Jahre alte Tradition und wurde ursprünglich vor allem in abgelegenen buddhistischen Klöstern praktiziert. Heute wird Achtsamkeit in unserer schnellen westlichen Welt geübt, ergründet und angewendet. Unser Gehirn oder Geist hat die angeborene Fähigkeit achtsam zu sein. Es ist nichts, was wir neu erlernen müssten – Achtsamkeit ist eher etwas, das wir weiter kultivieren und stärken.

Es gibt heute viele Achtsamkeitsmethoden, die sich aus der altehrwürdigen Achtsamkeitsmeditation entwickelt haben, und welche sich sehr gut in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Durch die Einführung angewandter Achtsamkeitspraxis können Firmen und Organisationen heute wissenschaftliche Erkenntnisse über Achtsamkeit und Neurophysiologie in ihren Unternehmensalltag und ihre Unternehmenskultur integrieren.

Die neurophysiologische Forschung sowie die Erfahrung einer Reihe innovativer Firmen, die mit neuen Ansätzen von Bildung und Mitarbeiterentwicklung experimentierten, haben erwiesen, dass Achtsamkeit wesentlich zur Reduktion von Stress und Widerstandskraft (Resilienz) beitragen kann, emotionale Intelligenz und Kooperationsbereitschaft fördert. Zudem bringt das rückhaltlose, volle Einlassen auf den gegenwärtigen Moment Authentizität und Vertrauen, ein reifes, reflektiertes Auftreten und eine entsprechende Lebensweise.
Auf dieser Basis etabliert sich die Achtsamkeitsschulung immer mehr als effektives und transformatives Training am Arbeitsplatz.
Dies sind einige Varianten, wie Achtsamkeit heute in der Arbeitswelt angewendet wird:
Viele Workshops und Seminare beinhalten eine kurze Einführung in die Meditation, um einen ersten Geschmack von Achtsamkeitstechniken zu vermitteln.
In den Gesundheitsmanagement-Angeboten der Unternehmen gibt es immer häufiger auch Achtsamkeitskurse zur Stressbewältigung und Resilienzförderung.
In Führungskräftetrainings bieten die Firmen einen Mix von Achtsamkeitstechniken zusammen mit neurophysiologischen Inhalten an, mit dem Ziel der Entwicklung von Klarheit, Fokus, emotionaler Intelligenz und produktiver Zusammenarbeit.
Schließlich experimentieren viele Firmen mit einfachen Achtsamkeitspraktiken, die in typische Arbeitssituationen integriert werden können, zur Verminderung der Fragmentierung und des hohen Tempos im Arbeitstag.

Aber auch wenn Achtsamkeit mittlerweile im Bereich der persönlichen Entwicklung, Gesundheitspflege und Bildung einen festen Platz einnimmt, ist fraglich, ob sie sich so einfach an den Arbeitsplatz übertragen lässt. Die Arbeitswelt ist anders und erfordert eine Anpassung der Methodik, damit Achtsamkeit ihren nutzbringenden Effekt entfalten kann. Einige Punkte, die zu bedenken sind:
Motivation – Menschen, die aus spirituellem Interesse mit Achtsamkeitspraxis beginnen, oder weil sie sich im Erholungsprozess nach Erschöpfung/Burn-out befinden, sind typischerweise den transformativen Aspekten von Achtsamkeitspraktiken gegenüber aufgeschlossen. Am Arbeitsplatz ist das nicht unbedingt der Fall. Dazu kommt, dass dort der Fokus verstärkt auf messbare, feststellbare, vielleicht sogar für die Geschäftsbilanz relevante Ergebnisse gerichtet ist. Das hat natürlich einen Einfluss darauf, wie man sich dem Thema Meditation nähert.
Umgebung – Normalerweise ist der räumliche und zeitliche Rahmen am Arbeitsplatz eingeschränkt und erfordert eine sehr fokussierte Einführung in das Thema Achtsamkeit.
Anwendung – Da die Trainings entweder selbst bezahlt oder von den Firmen beauftragt werden, besteht eine höhere Betonung auf der Anwendung von Achtsamkeit und nicht in erster Linie auf dem Aspekt der persönlichen Transformation. Traditionell nennt man diesen Aspekt Achtsamkeit im Handeln.
Kognitive Aspekte – Im Allgemeinen ist das Bildungsniveau der Personen, die mit Achtsamkeitsmethoden am Arbeitsplatz bekannt gemacht werden, recht hoch. Daher ist es nötig, auch eine klare, verständliche, durch Fakten gestützte Erklärung sowie den neurophysiologischen Hintergrund der Wirkung von Achtsamkeitsmeditation zu liefern. Das ist besonders deshalb wichtig, weil viele Teilnehmer an der für den Führungsalltag in der Organisation relevanten Anwendung interessiert sind, und manchmal eben weniger an dem Aspekt persönlicher Transformation. Deshalb ist ein klares kognitives Verständnis des Prozesses der Achtsamkeitsentwicklung auch wichtig.

Schließlich ist es wesentlich, worum es bei der Achtsamkeit insgesamt geht. Im Kern ist Achtsamkeit gar nicht zielorientiert. Ihre tiefere Bedeutung erschließt sich nur dann, wenn man die ihr zugrunde liegenden ethischen Gesichtspunkte und Verhaltensaspekte versteht und einbezieht. Die Gefahr ist, dass am Arbeitsplatz Achtsamkeit sehr zielorientiert geübt wird und der ethische oder historische Hintergrund vernachlässigt wird. Das würde bedeuten, dass Achtsamkeit instrumentalisiert wird und sie dadurch viel von ihrer ursprünglichen Wirkkraft verliert. Es erfordert ein Bewusstsein darüber, ein tiefes Einlassen und viel Übung der Achtsamkeitspraktiken, dann werden die Authentizität und ihre Kraft bewahrt. Die ursprüngliche Form der Achtsamkeit zu üben heißt in jeder Umgebung ganz geistesgegenwärtig und präsent zu sein. Echte Präsenz kann niemals instrumentalisiert werden.

Die Große Ledder ist das Seminarhotel der Bayer AG im Bergischen Land bei Köln. Wir haben diesen Ort ausgewählt, weil er Zurückgezogenheit und Komfort verbindet. Der Bezug zum Business-Kontext ist uns wichtig, weil diese Ausbildung sich explizit an diejenigen richtet, die Achtsamkeitsmethoden in die Unternehmenswelt hinein tragen wollen.

"Da wo das Bergische Land am schönsten ist, steht die Große Ledder, das Seminarhotel der Bayer AG in Wermelskirchen.

Das Anwesen ist ein architektonisches Schmuckstück, eine harmonische Verbindung aus bergischem Fachwerk, bürgerlichem Stil der Jahrhundertwende und modernen Akzenten. Hier können Sie konzentriert arbeiten, sportlich aktiv sein, köstlich essen und ausgezeichnet entspannen. Im Sommer treffen sich die Beachvolleyballer abends auf dem Sandplatz, Abenteurer wandern durch die Wälder und im Winter feiern wir Bergische Weihnacht mit Knisterfeuer." (zitiert von der Webseite der Großen Ledder)

Chris Tamdjidi
Geschäftsführung Kalapa Leadership Academy
Geschäftsführung Kalapa Hotels GmbH
6 Jahre Unternehmensberater BCG
Leiter einer weltweiten Buddhistischen Vereinigung

Liane Stephan
Geschäftsführerin Kalapa Leadership Academy und systeamotion
Zertifizierte Lehrsupervisorin/-beraterin/-coach
Systemischer Coach und Organisationsentwicklerin

Dr. Ron Kunga Lacoste
Langjähriger interner Berater (Organisationsentwicklung. Führungskräfteentwicklung, Brandmanagement und Strategieentwicklung) bei einem großen internationalen Konzern (Fortune 100)
Berater für namhafte Institute in den Bereichen Changeprozesse, Markenführung und strategische Visions-Prozesse
Management-Coach mit besonderer Expertise in Management-Feedback-Prozessen

Barbara Märtens
Buddhistische Lehrerin mit über 20 Jahren Praxis in Meditation und Kontemplation, lehrt europaweit Seminare, seit vielen Jahren Dozentin im Karuna-Training-Team und seit einigen Jahren Fakultätsleiterin. Sie unterrichtet u.a. Maitri-Raumgewahrseins-Praxis und andere kontemplative Herangehensweisen an Kunst, Arbeit und vielfältige Lebensthemen.

Barbara Pamment
Dipl. Psychologin (FH Zürich); systemische Organisationsberatung und Leadershipentwicklung (IEF Zürich)
MSt in Mindfulness‐Based Cognitive Therapy (Universität Oxford)
Mitglied SBAP. (Schweizerischer Berufsverband für Angewandte Psychologie).
Entwicklung und Stärkung von fokussierter Aufmerksamkeit, innerer Stabilität und mentaler Öffnung zur Steigerung von Präsenz, Konzentration und Kreativität in Führung, Beziehung und Selbsterleben. Strukturelle, systemische und individuelle Interventionen zu Visionsentwicklung, Konfliktlösung, Führung und Steuerung. Kontemplative Techniken zur Erleichterung von Angst und Stress‐Symptomen. Emotional intelligentes Kommunizieren. Kraftvolle und leistungsorientierte Teams.

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